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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Wichtige (lebenswichtige) Ernährung wird verweigert
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BeitragVerfasst: 05.11.17, 11:08 
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Registriert: 02.11.17, 10:30
Beiträge: 2
Gerne hätte ich meinen Beitrag/meine Frage ins Ärzteforum gesetzt, aber als absoluter Nichtmediziner...........

Also: Meine Nachbarin lag wochenlang auf Intensiv, vorwiegend wegen Darmproblemen. Sie hat wohl massiv dilatierte Darmschlingen und der Darm war paralysiert. Der Zustand hat sich etwas gebessert, der Darm arbeitet aber nicht richtig und entlassen wurde sie mit einem Port zur weiteren, künstl. Ernährung zu Hause bei 45 kg. Sie kann nach wie vor nicht so viele Kalorien aufnehmen, wie sie bräuchte, an der Indikation des Krkhs. zur künstl. Ernährung besteht kein Zweifel.

Nun verweigerte die einweisende Berliner-Gastro-Ärztin das Rezept für die künstl. Ernährung mit dem unverschämten Hinweis, dass ja ein HIV-Patient billiger sei und sie dies aus Budgetgründen nicht verschreiben könne. Sie verwies an einen Onkologen (nein, die Pat. hat kein Krebs!) oder die Hausärztin. Bei der Hausärztin wiederum heißt es unisono, man könne kein Rezept ausstellen, dies sei Sache der Fachärztin.

Solche Ärzte kotzen mich an, warum gibt man den teuren Patienten nicht gleich einen Gutschein fürs Krematorium, dann hätte man sich auch die teure Intensivstation sparen können? Was ist das für eine anekelnde Berufsethik?

WIE KANN MAN WEITER VORGEHEN?? WIE KANN ICH MEINER NACHBARIN HELFEN?? Mir schwebt einerseits ein Hilferuf an die Ärztekammer und die Krankenkasse vor, andererseits aber auch die Prüfung von Straftatbeständen (unterlassene Hilfeleistung?).

Nice day!


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BeitragVerfasst: 05.11.17, 12:42 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 11030
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag, ( eine höfliche Anrede sollte schon möglich sein!),
1. "Gerne hätte ich meinen Beitrag/meine Frage ins Ärzteforum gesetzt, aber als absoluter Nichtmediziner"- da hat er sowieso nicht zu suchen, selbst wir schreiben dort so gut wie gar nicht, Sie sehen das an dem Datum des letzten Beitrags.
2. Ferner ist Ihr Beitrag für Alle lesenswert und die Chance auf eine nützliche Antwort wird dadurch erhöht.
3. Den Weg über die Ärztekammer können Sie durchaus gehen, denn derartiges Verhalten- wenn so sein sollte- wäre skandalös. Noch rascher und erfolgversprechender - es besteht ja wohl bei dem Zustand der Patientin rascher Handlungsbedarf- wäre es, gleich am Montag zu ihrer Krankenkasse zu gehen, um den Sachverhalt zu schildern. Am besten nehmen Sie auch den Entlassunsbericht des Krankenhauses mit, aus dem ja wohl hervorgeht, dass eine weitere künstliche Ernährung erforderlich ist.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 05.11.17, 17:53 
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Registriert: 30.08.13, 22:50
Beiträge: 153
Guten Abend,

wichtig ist auch eine Schweigepflichtentbindung, das die Krankenkasse auch darüber reden darf und handeln darf.


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