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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Inverse Schulter Prothese, Altersvorgabe? 55 J. zu jung?
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BeitragVerfasst: 27.10.17, 00:36 
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Liebe Experten, liebe Leser, :D

gibt es bei der Indikation zu einer Inversen Schulterprothese eine von der Kasse bestimmte Altersvorgabe?
Wird diese Technik nur bei Patienten ab ca.75 J. von den Kassen bezahlt, oder ist sie nicht sinnvoll, weil die Bewegungseinschränkungen dadurch für aktive, od. jüngere Menschen viel zu groß ist?

Können Patienten Mitte 50 (mit voroperierte Schulter, 11 Schäden, u.a. SSP-Partialruptur) nicht mit dieser Technik versorgt werden, trotz das feststeht, das alle Sehnen der Rotatorenmanschette schwer ausgefranst, aufgefasert und aufgestruppelt sind, und nach Aussagen mehrerer Radiologen, selbst bei geringster Belastung gleich reißen werden, und zudem ein erneutes Impingement vorliegt?
Laut Radiologen soll ich nach dem aktuellen MRT (letzte Woche) jetzt bloß gar nichts mehr tragen.

Nach dem MRT ein Jahr zuvor (gleicher Zeitraum), wurde mir von den Docs: „Nur noch halbe Ladung der Gartenschubkarre“, “Schlauch statt Gießkanne und Eimer“, und „nur noch leichtes Gewicht, und die „Hälfte der normalen Belastung“ (ohne genaue Kiloangabe), empfohlen.

Trotz auch jetzt noch, uneingeschränkter Bewegungsfreiheit, verzichte ich schon seit Frühjahr teilweise auf die noch erlaubte Belastung, da sich dabei die Schmerzen gleich vervielfachen, und sich bei Arbeiten mit angehobenen Armen Lähmungen, neuropathische Schmerzen, Kribbeln und Taubheitsgefühle einstellen. Ich habe nur die leichteren Gartenarbeiten wie Schnitt von Verwelktem, das Ernten von Beerenobst, und notwendiges Gießen mit Schlauch, durchgeführt, (bei nötigem Anheben des Arms, leider mit Zwangspausen), und zuletzt im Frühjahr alle Balkonkästen und Kübel bepflanzt. Mit dem Gartenbesen Wege zu fegen, habe ich trotz ständigem Wechsel des Arms zunehmend vor der eigentlichen Beendigung der Arbeit einstellen müssen, da meine Arme den Dienst verweigern(Lahm, Abgesackt). Aber auf das Schieben halbvoller Schubkarren habe ich aus Angst vor einem Abriss verzichtet, obwohl ich dazu in der Lage gewesen wäre....

Selbst einfaches Haare kämmen, Föhnen, oder 2 Unterhemden zusammenlegen, löst sofortiges starkes Brennen im rechten Oberarm, oder in beiden aus (re>li).
Hebe ich Bratpfannen und Töpfe mit links an, muss ich aufpassen, das sie mir nicht in die Teller, oder auf das Ceranfeld krachen. Ich lass beidseits alle möglichen Dinge fallen, auch ganz leichte, wenn ich die Arme anhebe, oder nach vorn oben bewege, um z.B. die Haustür auf und zu zuschließen, oder Handtücher aufzuhängen, beim Einkauf, Abwasch …

Gewichte aber, die am lang nach unten hängendem Arm hängen, kann (könnte) ich weiterhin gut tragen (auch Schwere), hab schließlich immer schon mit viel Freude körperlich schwer gearbeitet, und „Männerarbeiten“ wie Terrassenverlegung, Betonklötze ausbuddeln und bergen, Möbelschleppen, oder komplette Bad- und Hausrenovierungen selbst durchgeführt, und Überkopfarbeiten wie Deckenstreichen, und Deckenpanelen mit Unterkonstruktionen anbringen, geleistet.

Bei Übungen der Wassergym. kann ich aber weiterhin die Wassernudel nicht unter Wasser drücken, oder sie bei den diversen Übungen festhalten. Der Einsatz von Wasser-Hanteln ist auch unmöglich. Die Schwimmbewegung der Arme, und die Hantel- u. Nudel-Arbeit löst Lähmung, Taubheit und starkes Kribbeln mit neuropathischen Schmerzen des rechten Arms bis in die Fingerspitzen, aus.

Wenn ich mich kurz im seitlichen Liegen auf der Couch oder im Bett auf die li. Schulter stütze, löst es eine minutenlange Lähmung des ganzen Arms aus, ich kann dann nicht mal einen Finger heben.
(Diese Lähmung funktioniert besser, als die 4 erfolglosen Plexusanästhesien der beidseitigen CTS und SUS-Ops.)

War wegen der linken Schulter beim Chirurgen:
Er bot mir an, in das von ihm im Febr.2016 operierte rechte Schultergelenk, eine Kortisonspritze zu setzen, was ich aber zurückstellte, da ich nicht wusste wie lang die letzte Infiltration durch meinen Orthopäden zurücklag, und auch weis, das durchs Kortison die Sehnen noch schlechter werden.

Er sagte, er könnte das Impingement der linken Schulter beheben, und die Sehnen durch umwickelnde Nähte stabilisieren, hält dieses Vorgehen aber für wenig erfolgversprechend....

Dann erwähnte er ein Inverses System, sagte aber, das die Op kein Problem wäre, wenn ich jetzt schon 78 wär, bin aber erst 55 J. (Waaas? Kunstgelenk? :shock: , Zu geschockt, hab vergessen, zu fragen, ob die Kasse das dann nicht bezahlt)

Trotz das es sich völlig unlogisch anhört, und gegen den Rat der Radiologen und meiner Orthopäden ist, soll ich jetzt, auch auf die Gefahr hin, das alle Sehnen reißen, die Schultermuskeln regelrecht fordern, damit die Muskeln gestärkt werden.

:?: Wozu?, hab doch starke Muckis, könnte sofort meine Schubkarre mit großem Berg nasser Erde durch den Garten karren, große Blumenkübel tragen, oder meine 75x50ger Pflasterverbundplatten aus Beton wegschleppen, solang ich die Hände unten lasse.
Fehlende Muckis sind nicht mein Problem, meine langjährige Physiotherapeutin sieht das genauso. Dies konnte ich auch immer bis zum Op-Tag aller bisherigen Schulter-Ops (3x rechts, 1x links), trotz aller Schäden da drin,*denk)

Soll jetzt Krankengymnastik machen.
(Hä? Hab ich doch durchgehend, schon seit 2005)

Soll Sporteln.
(Echt jetzt? Hab seit Jahren Wassergym., Skigym.(auch wenn das Skifahren zuletzt immer ausgefallen ist), und Family-Kegeln, und düse mit meinem Segway durch die Gegend, wenn ich nicht im Garten arbeite)

Soll trainieren:
Auch wenn es bedeutet, das ich dann als „Notfall“ operiert werden muss, wenn die Sehnen abreißen. (Wie bitte? :roll: , wär´s nicht besser, einen unkontrollierten Abriss zu vermeiden?)
In Sporthallen oder Trainingscenter kann ich gar nicht rein, wegen der Gummiteile dort, und soll ich dann per Krankenwagen in den Op?

Soll die Schonung aufgeben,
auch wenn ich dann meine Opiatdosis wegen der dann unerträglichen Schmerzen, vervielfachen müsste. (Ja, darauf hab ich besonders viel Lust, (Bääh! :evil: ) wollte das Zeugs doch endlich los werden, damit ich wieder Autofahren darf.)

Ja, das hört sich für mich Alles sehr, sehr unlogisch an.
(Der Arzt sagte ja, das wird unlogisch klingen, auch in den Ohren meiner Docs, wie HA und Orthopäde, na dann....)

Weis nicht, ob es Sinn macht, den Chirurgen nochmals aufzusuchen, um zu fragen, was noch gegen das einfache Beheben des Impingement, und die stabilisierende Wickeltechnik um die Sehnenansätze steht, außer der genannten Gefahr der Erfolglosigkeit des Eingriffs, und das dabei keine farbigen Fäden benutzt werden dürften. (Multipler Allergiker)
Oder ob es da noch andere Möglichkeiten gibt.

In mir sträubt sich alles, beim Gedanken an die Pflanzkübel im Garten, die bald ins Winterquartier müssen, und ich es wissentlich darauf anlegen soll, das mir alles reißt, wenn ich sie dann reinschleppe. Weis nicht, ob es mir gelingt, gegen alle Vernunft zu handeln.

Ich wünsche mir, das ich meine Rotatorenmanschette nicht verliere, auch wenn er mir sagte, das ich davor keine Angst zu haben bräuchte, da es jetzt dieses neue Inverse Kunstgelenksystem gibt.

Würde ihm gerne sagen, das ich trotzdem kein Verlangen auf das System verspüre, auch wenn es für viele Patienten ein Segen bedeutet, das es diese Möglichkeit heute gibt.

Und was passiert in der Zwischenzeit bis ich im passendem Alter bin?

Rubrik „Auch das noch“:
Ach ja, durch die Kiefersperre bei der Biopsie-Op im Sept., zum Ausschluß/Bestätigen des Sjögren-Syndroms wurde meine schwere Kiefergelenksarthrose aktiviert. (Normale Rekonstruktion laut Zahnarzt nicht möglich)

Muss mich jetzt also um einen Termin in der Mund-Kiefer-u.-Gesichtschirurgie in einer von 2 möglichen Unis bemühen, sieht ganz so aus, als bräuchte ich hier jetzt tatsächlich künstliche Kiefergelenke.
Hochveredelt, ganz aus Titan, Kunststoffe gehen ja nicht.
Danke schön! :ironie:

Die Op mit Vollnarkose war im übrigen ganz umsonst.
Nicht Kostenmäßig nein, man hatte 3x daneben biopsiert, und nicht eine einzige Zelle der kleinen Speicheldrüsen erwischt.
Wiederholen will man sie, die Op, aber:
Danke, nein!

Wenn ihr, oder Sie als Experten, nach dem Lesen des ganzen Textes, und meines, im Moment vorhandenen Knatschen und Knurrens, noch Lust verspürt, mir zu antworten: Herzlich gern.

Mit freundlichen Grüßen
MS (Monika)

Verflixt und zugenäht![/size]


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