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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Panische Angst vorm FA
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 Betreff des Beitrags: Panische Angst vorm FA
BeitragVerfasst: 03.01.18, 18:51 
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Interessierter

Registriert: 03.01.18, 17:48
Beiträge: 5
Hallo,

seit ein paar Wochen werden meine Beschwerden von Tag zu Tag schlimmer. Ich habe schlimme Unterleibsschmerzen, Stechen und Brennen im Intimbereich, der total rot ist und einen ekligen Ausfluss. Das ganze ist so schlimm geworden, dass ich mir dann doch einen Arzttermin hab geben lassen, aber als ich dann vor seiner Tür stand kam eine so heftige Panikattacke, dass ich wieder gehen musste. Jetzt weiß ich nicht was ich machen soll. Gibt es etwas, das ich selbst tun kann, ohne zum Arzt zu müssen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Panische Angst vorm FA
BeitragVerfasst: 04.01.18, 08:09 
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DMF-Moderator

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Beiträge: 11218
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Hallo,
"Gibt es etwas, das ich selbst tun kann, ohne zum Arzt zu müssen?"- nein, bevor man mit entsprechenden Mitteln behandelt, muß eine Diagnose gestellt werden und das ist nur bei Besichtigung und Untersuchung möglich. Überwinden Sie Ihre Scheu, nehmen Sie evtl. eine Person Ihres Vertrauens mit. Riskieren Sie nicht eine schwere Unterleibsentzündung, die evtl. auch Ihre Eileiter verschließen könnte.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Panische Angst vorm FA
BeitragVerfasst: 04.01.18, 10:50 
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Interessierter

Registriert: 03.01.18, 17:48
Beiträge: 5
Danke für die nüchterne Antwort. Leider ist es nicht so einfach eine panische Angst zu überwinden. Ich bin deswegen in Behandlung aber wann wirkt eine Psychotherapie? Nach 1-2 Jahren? Ich habe Notfallmedikamente, aber wenn ich die nehme bin ich völlig außer Gefecht gesetzt und habe dann nur noch mehr Angst, was dort mit mir passiert. Nagut dann werde ich das einfach weiter beobachten und abwarten, vielleicht geht es ja doch von alleine wieder.


@Mod: das Thema kann nun geschlossen werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Panische Angst vorm FA
BeitragVerfasst: 04.01.18, 11:09 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 11218
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Wenn Sie gleich anfangs gesagt hätten, dass Sie wegen Panikattacken in psychotherapeutischer Behandlung sind, hätte ich sicher einfühlsamer reagieren können. So aber ging ich davon aus, die Sie einfach nur große Angst vor einem Arztbesuch haben-was ja sehr oft vorkommt ( Zahnarzt, Frauenarzt). Dennoch habe ich bewußt deutliche Worte gesprochen, damit Ihnen ganz klar wird, wie wichtig in Ihrem Fall der Arztbesuch ist. Sie können von einem Forum in diesem Fall keine Ferndiagnose und entsprechende Ratschläge zur Selbstbehandlung erwarten.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Panische Angst vorm FA
BeitragVerfasst: 04.01.18, 12:18 
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Interessierter

Registriert: 03.01.18, 17:48
Beiträge: 5
Aber ich hatte doch eingangs geschrieben, dass ich meinen Termin wegen einer Panikattacke nicht wahrnehmen konnte. Bitte sehen Sie mir meine Unbedarftheit nach, ich bin erst 15 und hatte einfach auf Hilfe gehofft, weil ich nicht weiter weiß. Wenn das nicht möglich ist, muss ich eben weiter mit den frei verfügbaren Medikamenten experimentieren.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start ins neue Jahr.

Amalia


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 Betreff des Beitrags: Re: Panische Angst vorm FA
BeitragVerfasst: 04.01.18, 18:40 
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DMF-Mitglied

Registriert: 03.06.17, 15:19
Beiträge: 35
Hallo,

Amalia_ hat geschrieben:
Leider ist es nicht so einfach eine panische Angst zu überwinden. Ich bin deswegen in Behandlung aber wann wirkt eine Psychotherapie? Nach 1-2 Jahren?

Amalia_ hat geschrieben:
und hatte einfach auf Hilfe gehofft, weil ich nicht weiter weiß.

Das ist nicht böse gemeint, nur wären das nicht Fragen, die dir dein behandelnder Therapeut am besten und individuell auf dich zugeschnitten beantworten könnte?
Oder du fragst im entsprechenden Subforum hier nach, wie lange die Therapieform, die du hast, im Schnitt dauert bei Panikattacken etc..

(Ist das z. B. eine Verhaltenstherapie, die du machst? Und bekommst du Tipps, wie du den sich selbst verstärkenden Kreislauf bei Panikattacken mindern oder idealerweise unterbrechen kannst, sodass du die auslösenden Situationen nach und nach erträgst ohne zu flüchten bzw. stark panisch zu werden? Da gibt es auch online gute Unterlagen zu, die diesen Negativ-Kreislauf bei Panikattacken erklären. Das könnte dir möglicherweise auch helfen - nur nehme ich an, dass dir das in deiner Therapie schon erklärt worden ist.)

Zumal, wenn du eine akute Erkrankung hast und eigentlich baldmöglichst zum Gynäkologen gehen "solltest"; das empfiehlt sich jedenfalls und das ist dir bestimmt auch klar. Du hast dir ja auch ursprünglich einen Termin gesucht und hast es bis zur Praxistür geschafft. Das meine ich nicht süffisant.

So wie du das beschreibst, hört sich das für mich wie (zusätzlich zu dem, was die erste Panikattacke ausgelöst hat) Angst vor der Angst an. Aber ich bin kein Arzt oder Therapeut, sondern nur Laie und meine das auch nicht als Diagnose mit der Angst vor der Angst bzw. Angst vor einem erneuten Versuch, zum Arzt zu gehen. Eher als Erklärung, warum du einen erneuten Versuch jetzt komplett vermeiden möchtest, obwohl du es immerhin schon mal bis zur Praxistür geschafft hattest.

Vermeidung ist natürlich erstmal angenehmer, aber du sagst selbst, dass deine Unterleibsbeschwerden "von Tag zu Tag schlimmer" werden. Da ist auch die Frage, was für einen das kleinere Übel ist, auch wenn dir das gefühlt vielleicht mehr wie die Wahl zwischen "Pest und Cholera" vorkommen sollte. Zynisch betrachtet ist der Arztbesuch früher oder später schlechtestenfalls eh unumgänglich, weil dein Körper die Sache nicht alleine in den Griff bekommt oder bereits Folgeschäden eingetreten sind. Umgekehrt würde es dir vielleicht besser gehen, wenn du den Arztbesuch hinter dir hast. Mit dir Strategien für den konkreten Arztbesuch beim Gynäkologen sowie bzgl. deiner Panikattacken generell zu erarbeiten/zu finden, machst du aber vermutlich in deiner Therapie.


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 Betreff des Beitrags: Re: Panische Angst vorm FA
BeitragVerfasst: 04.01.18, 19:35 
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Interessierter

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Beiträge: 5
Das mit der Dauer der Therapie war eine rhetorische Frage, das ist nicht meine erste. ;) Und es ist eher die Angst davor von Fremden angefasst zu werden, denn ich habe da schlechte Erfahrungen gemacht.
Im Moment kann ich es mit starken Schmerzmitteln aushalten und bin auch bereit das solange wie nötig zu ertragen.

Ich danke dir für deine ausführliche Antwort, das war sehr nett von dir.


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 Betreff des Beitrags: Re: Panische Angst vorm FA
BeitragVerfasst: 05.01.18, 23:19 
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DMF-Mitglied

Registriert: 03.06.17, 15:19
Beiträge: 35
Gern geschehen. Auch wenn dir meine Antwort natürlich für dein Problem nicht wirklich weiterhilft. :wink:

Amalia_ hat geschrieben:
Im Moment kann ich es mit starken Schmerzmitteln aushalten und bin auch bereit das solange wie nötig zu ertragen.

Meinst du damit deine Beschwerden im Unterleib oder das Angefasstwerden bei der Untersuchung?


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 Betreff des Beitrags: Re: Panische Angst vorm FA
BeitragVerfasst: 05.01.18, 23:43 
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Beiträge: 30
hey,

wie alt bist du denn?

warst du denn noch nie beim FA?

Du musst da leider durch, der arzt muss schauen was das für ein Ausschlag ist (könnte viele gründe haben: herpes, warzen usw.). Was den Ausfluss betrifft, da muss er auch ran und eine Probe nehmen um es unter dem Mikroskop zu sehen.

Gute besserung und alles gute

nimm eventuell jemanden mit dem du vertraust (mama zum beispiel)

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Panische Angst vorm FA
BeitragVerfasst: 06.01.18, 07:46 
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Interessierter

Registriert: 03.01.18, 17:48
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@ACI05: Es hilft mir aber in sofern weiter, dass mir dein Zuspruch in der Seele gut tut. Und es geht um das angefasst sowie angeschaut werden bei der Untersuchung. Ich habe eine schlechte Erfahrung gemacht und die hat sich sehr in mir manifestiert.

@dennis: Ich bin 15 und hatte einmal im Krankenhaus eine Untersuchung, die wollte ich nicht und die hatte ich auch nicht weil ich krank war. Meine Mama war da dabei, aber da sie mich dazu gedrängt hat, will ich sie nie wieder dabei haben. Ich müsste mir wenn es dazu kommen sollte jemand anderes suchen.

Es ist echt lieb von euch, dass ihr mir Mut machen wollt zum Arzt zu gehen, aber das kann ich im Moment nicht, vermutlich ist es noch nicht schlimm genug.

LG
Amalia


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 Betreff des Beitrags: Re: Panische Angst vorm FA
BeitragVerfasst: 07.01.18, 06:40 
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DMF-Mitglied

Registriert: 04.01.18, 19:50
Beiträge: 30
oje :/

wünsche dir gute besserung. Kann es nachvollziehen (meine Schwester ist erst zum Arzt wo es nicht mehr ging (mit 16 erst...starke unterleib schmerzen während Periode).

Gute besserung

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Panische Angst vorm FA
BeitragVerfasst: 07.01.18, 08:18 
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DMF-Mitglied

Registriert: 03.06.17, 15:19
Beiträge: 35
Deine Beweggründe, warum du dich nicht der Untersuchungssituation beim Gynäkologen "aussetzen" möchtest, finde ich verständlich und ich denke, dass viele dich da verstehen können - auch wenn sie dir dann gleichwohl zum Arztbesuch raten möchten.

Ohne dich damit zu etwas drängen zu wollen:
Wäre es für dich eine Option, zwar derzeit nicht zum Arzt zu gehen (da das ja momentan keine Option für dich ist), aber dir einfach mal als Gedankenspiel zu überlegen, was die Untersuchungssituation für dich angenehmer machen könnte und z. B. das Gefühl da ausgesetzt zu sein verringern könnte?

Da gibt es online bestimmt auch konkrete Tipps für Menschen mit ähnlicher Ausgangslage wie bei dir. Und ich meine, dass es auch Gynäkologen mit psychologischer Zusatzausbildung gibt. Aber ich weiß nicht, ob das auch bedeutet, dass die extra dafür geschult wurden und im Schnitt feinfühliger als andere Gynäkologen damit umgehen, wenn jemand mit der Untersuchungssituation aufgrund von traumatischen Erlebnissen Probleme hat.

Persönlich habe ich zwar mit der Untersuchung an sich keine Probleme, aber ich habe von meinem ersten und aus anderen Gründen für viele Jahre letzten Besuch beim Gynäkologen für mich mitgenommen, dass ich bei der Untersuchung keine dritte Person außer dem Arzt mit im Raum haben möchte. Bei männlichen Gynäkologen ist aber oft genau so eine dritte Person in Gestalt einer Praxismitarbeiterin bei der Untersuchung dabei. Das wollte ich aber nicht und habe mir deshalb lieber gleich eine Gynäkologin gesucht. Da ist bei bestimmten Sachen zwar auch eine Mitarbeiterin als Assistenz dabei, aber nicht bei den Routineuntersuchungen. (Man kann die Mitarbeiterin bestimmt auch rausbitten, aber die dient ja im Zweifel für den Arzt als Zeugin, dass er die Patientin nicht belästigt hat und deshalb wollte ich da Diskussionen lieber im Vorfeld schon umgehen.) ... Das einfach mal als ein banales Beispiel, wie man sich die Sache im Vorfeld etwas weniger unangenehm machen kann. Da tickt aber jeder anders - auch was als hilfreich erlebt wird. Manche finden es ja gerade angenehmer, wenn sie zur Untersuchung von einer vertrauten Person begleitet werden oder als Teenager erstmal eine Art "Schnuppertermin" ausmachen (beim ersten Besuch), bei dem sie noch nicht untersucht werden bzw. sich das überlegen können. Vielleicht weiß hier ja jemand, wie man sowas als Patient am besten vorher kommuniziert, wenn man sich das bis zuletzt vorbehalten möchte, ob Untersuchung ja/nein, falls dich das interessiert.

Eigentlich ist der Arzt strenggenommen dein Dienstleister und tut etwas für dich, nicht mit dir ohne deinen Willen. Das bekommt jetzt hoffentlich keiner der Ärzte hier in den falschen Hals mit dem Dienstleister. Es kann aber manchmal als Patient helfen, sich das einfach mal deutlich bewusst zu machen. Vor allem wenn man so wie du im Krankenhaus schon mal untersucht wurde, ohne das zu wollen, weil man dazu gedrängt worden ist von seinen Eltern oder einem Elternteil. Das macht es auch umso verständlicher, dass du dich nun nicht nochmal gefühlt diesmal selbst dazu zwingen möchtest. (Ich tippe mal darauf, dass jene Untersuchung auch eine gynäkologische war.)

Es fällt ja auch ohne Angst vor der Untersuchungssituation deutlich leichter zum Arzt zu gehen, wenn man das Gefühl hat, das für sich zu tun (Stichwort Selbstfürsorge) und nicht gegen den eigenen Willen tun zu müssen (auch wenn ein gewisses Müssen vom äußeren Rahmen her praktisch immer dabei ist, weil man z. B. akut erkrankt ist => ich will aber auf die innere eigene Wahrnehmung und Bewertung der Situation hinaus und nicht auf philosophische Diskussionen darüber, wie viel Freiwilligkeit beim Gang zum Arzt sein kann, wenn man Beschwerden bzw. eine Erkrankung hat :D ).

Aber wenn dir das derzeit subjektiv nicht möglich ist, zum Arzt zu gehen, ist das (erstmal) so. Vielleicht hilft dir - so zynisch das klingt - wie du sagst mehr Leidensdruck bzgl. deiner Unterleibsbeschwerden oder weniger eigener innerer Druck dahingehen zu müssen, obwohl die Angst davor so groß ist (bei gleichzeitigem Angstabbau). Das lähmt ja sonst erst recht.

Was auch immer du letztlich tust: Alles Gute und hoffentlich gute Besserung!


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