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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Wirklich solch eine stark Zunahme?
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 Betreff des Beitrags: Wirklich solch eine stark Zunahme?
BeitragVerfasst: 31.10.17, 15:11 
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Hallo ich bin männlich und litt schon öfters an Magersucht. Jetzt bin ich wohl auch wieder mitten in einer Magersucht.

Aber nun zu meiner eigentlichen Frage. Am Freitag wog ich noch bei einer Größe von 1,70 m ca. 43 kg (42,7 kg). Am Wochenende und am Montag habe ich dann leider etwas mehr als üblich gegessen. Aber es war keine richtige Fressattacke ich würde sagen normal bis üppig. Vielleicht so, wie man mal auf Festen oder zu Weihnachten zugreift. Am Wochenende war es aber hauptsächlich Müsli und Toastbrot mit Marmelade. Am Montag ein normales Mittagessen und später dann noch Kuchen. Morgens eine Butterbrezel.
Am Montag wog ich dann fast 49 kg. Also ca. 6 kg mehr in 3 Tagen. Das kann doch gar nicht sein, oder? Das man wirklich so stark zugenommen hat. Selbst bei einer großen Fressattacke ist sowas doch nicht möglich.
Woran kann das denn liegen? Vielleicht könnt ihr mich etwas beruhigen.


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BeitragVerfasst: 31.10.17, 16:07 
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DMF-Moderator

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Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Hallo,
" Das kann doch gar nicht sein, oder"- nein, das erscheint unmöglich. Ursache?- keine Ahnung.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 01.11.17, 13:02 
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Interessierter

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Hallo Effi.

Ich kenne das auch aber nicht in dem Umfang wie du es beschrieben hast. Wenn ich manchmal am Wochenende mehr als üblich esse, wiege ich dann am Montag immer mehr. Ich denke mir dann auch immer, das kan nicht sein, ich habe doch nicht soviel gegessen. Du hast aber geschrieben, du hättest 6kg zugenommen, bist du dir sicher? Kann es evtl. an der Waage liegen? Steht sie immer am gleichen Ort? Ich habe auch generell das Problem, das alles schnell ansetzt. Irgendwann mal hat man festgestellt, das ich eine Schilddrüsenunterfunktion habe. Leider habe ich auch nicht immer viel Zeit ausreichend Sport zu treiben. Daher bin ich auch immer auf der Suche nach irgendwelchen Möglichkeiten, damit ich zumindest mein Gewicht halten kann. Ich bin vor kurzem auf die Kurkuma Wurzel gestoßen. Auf dieser Seite Werbung entfernt
steht, es würde bei einer Diät unterstüzend wirken und es kann wohl auch der neuen Fettansammlung entgegenwirken. Ob es wirklich funktioniert weiß ich nicht. Es ist aber etwas natürliches, denn auf Tabletten etc. möchte ich persönlich nicht zurückgreifen. Ich werde das evtl. mal ausprobieren. Falls ich das tue, kann ich dann vielleicht von meinen Erfahrungen schreiben. Vielleicht hilft es dir ja auch weiter.


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BeitragVerfasst: 03.11.17, 16:16 
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Interessierter

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Irgendwie scheint mir da irgendetwas nicht zu stimmen.
Vielleicht stimmt ja wirklich etwas mit der Waage nicht ?
Klar wiegt man mal 1-2 Kg mehr, nachdem man ein paar Tage mehr als üblich gegessen hat... aber 6kg scheinen mir da schon unmöglich zu sein.
Hast du mal geguckt, ob die Waage auch wirklich voll funktionsfähig ist und nicht vllt doch etwas spinnt?


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BeitragVerfasst: 10.11.17, 20:08 
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Interessierter

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Hallo,

am wahrscheinlichsten spinnt die Waage (wackeliger Stand alleine kann schon Schwankungen machen).
Grundsätzlich muss man aber sagen, das bei längerer Nahrungskarenz es nicht ungefährlich sein kann, auf einmal "normale" Mengen zu essen. Man muss langsam die Kalorienzufuhr steigern und das am besten mit regelmäßigen Mahlzeiten am Tag, damit die Zufuhr verteilt ist.
Du solltest Dich wegen Deiner Essstörung dringend in ärztliche und therapeutische Behandlung begeben.

schöne Grüße


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BeitragVerfasst: 02.01.18, 08:15 
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6 kg scheint mir auch arg viel zu sein für 2 Tage. Da scheint eher die Waage gesponnen zu haben.
Allerdings ist es schon normal, dass man mehr zunimmt als "normale" Menschen, wenn man sonst eher unter Grundumsatz isst. Der Körper denkt ja dann an Hungersnot und hortet was geht und nichts anderes passiert ja bei einer Magersucht.


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BeitragVerfasst: 07.01.18, 16:55 
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Bitte Leute erklärt mir wie es zu einer Magersucht kommen kann. Eßt doch bitte einfach gesund und normal.


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BeitragVerfasst: 07.01.18, 21:09 
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Prind1927 hat geschrieben:
Bitte Leute erklärt mir wie es zu einer Magersucht kommen kann. Eßt doch bitte einfach gesund und normal.

Zumeist entsteht eine Magersucht durch eine Diät die man nicht mehr beenden kann, weil das Erfolgserlebnis (die geringere Zahl und die Komplimente vom Umfeld) zur Sucht wird. Da die Zahl auf der Waage durch normale Diät aber irgendwann nicht mehr sinkt isst man immer weniger und lässt sich Variationen einfallen (200 - 400 - 600 kcal) um den Stoffwechsel anzukurbeln.

Im übrigen finde ich deine Art, wie du dich hier zu Magersucht äußerst unangebracht. Magersucht ist eine ernstzunehmende Erkrankung und wenn es so einfach wäre normal und gesund zu essen gäbe es wohl keine Essstörungen, weder in die eine, noch in die Andere Richtung. Es heißt nicht umsonst MagerSUCHT.


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BeitragVerfasst: 08.01.18, 09:24 
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DMF-Moderator

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Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Hallo Prind,
ich habe gestern bereits gebeten, dass Ihre Beiträge konstruktiv sein sollten. Wenn Sie sich nicht daran halten, werde ich Sie sperren.

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Grüße Dr. Fischer
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BeitragVerfasst: 09.01.18, 02:26 
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Hallo effi,

effi hat geschrieben:
Also ca. 6 kg mehr in 3 Tagen. Das kann doch gar nicht sein, oder? Das man wirklich so stark zugenommen hat.

Könnten das nicht Wassereinlagerungen sowie "wieder gefüllte Verdauungsorgane" sein?

Deine Anfrage ist schon etwas her, deshalb ist das mittlerweile auch so oder so erledigt, nur könnte ich mir zusätzlich auch vorstellen, dass dein Körper mit dem plötzlichen vielen Essen überfordert gewesen ist und deshalb die Verdauung erstmal quasi "überlastet" ist und sich das alles viel langsamer wieder reguliert mit der Verdauung und den Wassereinlagerungen, als bei einem nicht durch die Essstörung angeschlagenen Körper, der normale bis große Nahrungsmengen gewöhnt ist. Vielleicht war das auch nicht so viel, was du gegessen hast, aber im Vergleich zu deiner sonstigen Ernährung vergleichsweise viel, sodass dein Körper das nicht (mehr) gewöhnt war.

Bzgl. der Wassereinlagerungen ist mir in Erinnerung, dass Kohlenhydrate im Körper Wasser binden. Wenn die körpereigenen Kohlenhydratspeicher gefüllt sind, ist auch entsprechend Wasser gebunden. Ich meine, dass das ca. 2k g ausmacht. Deshalb haben Menschen bei Crashdiäten oder Hungern am Anfang auch einen relativ schnellen Gewichtsverlust, weil sich die Kohlenhydratspeicher leeren und das an die Kohlenhydrate gebundene Wasser ausgeschieden wird.

Es kann auch sein, dass das, was du gegessen hat, zusätzlich Wassereinlagerungen fördert (z. B. salziges Essen; du hast laut deinen Angaben auch primär Kohlenhydrate gegessen, die Wasser im Körper binden) oder du evtl. auch eine Unverträglichkeit hast und der Körper mit Wassereinlagerungen reagiert auf dieses Essen (das ist z. B. bei mir so, wenn ich bestimmte Sachen esse, die ich nicht vertrage). Ich weiß nicht, ob es nicht auch sein kann, dass man durch das Hungern über längere Zeit sowas wie eine pseudo-Unverträglichkeit entwickeln kann.

Dass du so viel "Fett" zugenommen hast, halte ich persönlich wie die anderen hier für ausgeschlossen. Selbst wenn du einen sehr niedrigen Grund- und Leistungsumsatz haben solltest (wenig Muskulatur & Bewegung; als Reaktion auf das Hungern heruntergefahrener Stoffwechsel - anders als der Mythos vom "geschrotteten Stoffwechsel" kann der Körper seinen Energieverbrauch aber nicht massiv einschränken, siehe auch das Minnesota Starvation Experiment; mir ist da im Kopf, dass der Körper - über die Schilddrüse - versucht den Energieverbrauch einzuschränken u. a. durch "weniger Wäremproduktion" usw., imgrunde wie eine Art künstliche Unterfunktion, und das letztlich im Maximalfall den Grundumsatz um 30 % reduzieren kann etwa (quasi der echte Hungerstoffwechsel). Aber es stimmt nicht, dass man sich den Stoffwechsel so schrotten kann, dass man "schon von 500 kcal./Tag" zunimmt o. ä.. Gerade bei Anorexie besteht diese übergroße Angst vor einer Zunahme, aber auch in der Bevökerung insgesamt gibt es da viele eher magisch anmutenden Vorstellungen dazu, wie das mit dem Abnehmen/Zunehmen funktioniert und eben auch diesen Mythos mit dem zerstörten Stoffwechsel (s.o.) und wie man das verhindern/den Stoffwechsel wieder ankurbeln könne, der die Leute kirre macht. Deshalb ist mir das wichtig, darauf hinzuweisen, dass das so nicht stimmt und ich kann auch verstehen, dass dich diese anhaltende Zunahme in dem Ausmaß verunsichert hat.

(Es empfielt sich aber grundsätzlich - gerade wenn du schon länger essgestört sein solltest und sehr wenig gegessen hast über längere Zeit und isst/das Hungern extrem ist - im Zweifel lieber nach und nach die Nahrungsmenge zu steigern, um wieder auf eine normale Ernährung zu kommen, statt von "0 auf 100" mit einer evtl Überforderung des Körpers damit, und das evtl. je nachdem, wie dein gesundheitlicher Allgemeinzustand ist und wie leicht dir das fällt, lieber in einer Klinik unter Begleitung zu tun. Allerdings schreibst du, dass du nicht konstant magersüchtige Phasen hast und deshalb kann es auch gut sein, dass dein Körper von normalen Nahrungsmengen bzw. Nahrung an sich gar nicht so stark entwöhnt ist und du vom Körper her relativ schnell wieder mit normalen Nahrungmengen zurecht kommst.)

Ich bin nur Laie, aber mich hat das mal selbst sehr interessiert, wie das wirklich ist. Falls das, was ich dazu gefunden habe, inzwischen überholt ist, bitte ich um Korrektur.

p.s.:
Bzgl. der Ursachen und aufrechterhaltenden Faktoren einer Anorexie gibt es verschiedene Erklärungsmodelle. Auch ein genetischer Faktor wird diesbzgl. diskutiert. Meistens gibt es nicht den einen Grund als Auslöser und aufrechterhaltenden Faktor, sondern ein Bündel an verschiedenen Gründen.


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BeitragVerfasst: 10.01.18, 08:19 
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Beiträge: 31
Selbstverständlich kann man seinen Stoffwechsel schrotten. Sonst wäre der Jojo-Effekt ja auch ein Märchen, aber er ist mehr als real. Und wenn man vorher als Beispiel nur noch 200 kcal zu sich genommen hat, dann nimmt man im Anschluss selbstverständlich auch von 500 kcal zu. Natürlich keine 6 kg in 3 Tagen, aber man wird zunehmen.

Und natürlich fährt der Körper in Ausnahmesituationen (Magersucht ist ja so eine Ausnahmesituation) runter. Um die Organe zu schützen wird die Körpertemperatur runterfahren, sodass man immer friert. Als Ausgleich entwickeln Magersüchtige häufig Lanugohaar, dass den Körper vor dem frieren schützen soll.
Ebenso fährt der Kreislauf runter und es kommt zu Schwäche und Kreislaufzusammenbrüchen um die lebenswichtigen Organe zu schützen und letztlich, wenn der/die Magersüchtige den Absprung nicht schafft, zum Multiorganversagen mit Todesfolge.


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BeitragVerfasst: 11.01.18, 00:40 
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@Kittie:
Wie soll das denn funktionieren, dass jemand nunmehr von 500 kcal zunimmt, wenn er vorher 200 kcal gegessen hat?

Der Körper ist früher oder später bemüht seinen "Verbrauch" zu reduzieren, wenn die Kalorienversorgung knapp wird bzw. zu wenig wird, stimmt*. Das habe ich oben aber auch geschrieben. Aber das kann der Körper nicht derart, dass er nunmehr nur noch einen Gesamtverbauch von 200 kcal hat und die 300 kcal bei dann wieder 500 kcal als "Überschuss" eingelagert werden können. Plus die weitere Anpassung an immer niedrigere Kalorienmengen. ... Wäre das so, würden wir fast alle früher oder später nur noch 0 kcal essen können, wenn wir nicht zunehmen möchten.

Es nimmt außerdem nicht jeder Magersüchtige zu, sobald er wieder mehr isst. Kommt eben drauf an, wie viel mehr derjenige isst und wie hoch sein Gesamtverbrauch ist. Das betrifft aber an sich alle Menschen, nicht exklusiv Anorektiker (da kann es aber einen Übergang in Richtung "Binge-Eating" geben oder hin zu Bulimie, wodurch diejenigen zunehmen - gerade weil sie sich nicht mehr kasteien können und das Pendel dann in die Gegenrichtung ausschlägt). Eine anfängliche unvermeidbare Zunahme gibt es an sich aber nur in Form dieser ca. 2 kg wegen der dann wieder aufgefüllten Kohlenhydratspeicher - und evtl. noch wegen "Nahrung im Magen", wenn man vorher fast oder tatsächlich nichts gegessen hat über längere Zeit. Bei untergewichtigen Anorektikern nehmen die deshalb darüber hinaus zu in Therapie, weil die ja (moderat) mehr essen sollen, als sie verbrauchen. Die sollen schließlich zunehmen.

Der ominöse Jojo-Effekt ist böse gesagt kein körperliches, sondern menschliches Versagen und Unwissenheit. Deshalb müssen die meisten auch ihre Ernährungsgewohnheiten dauerhaft umstellen, wenn sie ihr (neues) Gewicht halten möchten. Denn mit 80 kg verbraucht man nun einmal mehr, als mit 60 kg. Dazu kommt, dass die meisten die tatsächlich zugeführte Kalorienmenge (stark) unterschätzen sowie zugleich ihren Kalorienbedarf überschätzen (z. B. Mehrverbrauch durch Bewegung => z. B. beim Sport) und da eine selektive Wahrnehmung haben. So kommt es dann zu Aussagen wie "Ich esse doch fast nix und nehme trotzdem nicht ab." und letztlich stellt sich heraus, dass derjenige mit "fast nix" eine Ernährung meint, die locker dessen normalen Tagesbedarf abdeckt im Schnitt. Vielleicht nimmt derjenige auch primär die Tage wahr, an denen er relativ wenig gegessen hat, blendet aber die anderen Tage aus, an denen mehr gegessen wurde, sodass in der Gesamtschau kein Kaloriendefizit entsteht. (Bei anorektischen Menschen wäre das von der Wahrnehmung her tendenziell genau andersherum.) Und es ist auch logisch, dass man wieder zunimmt, wenn man sich wieder so ernährt und verhält wie vorher, was ja zu der Zunahme erst geführt hat (bevor man eine Diät gemacht hat bzw. abgenommen hat). Ungünstig ist zudem, wenn man neben dem Körperfett auch an Muskulatur abgebaut hat. Es gibt z. B. gewichtstechnisch sehr leichte Menschen, die aber kaum Muskeln haben, aber relativ viel Körperfett. Die haben dann einen recht niedrigen Grundumsatz. Und jemand, der sehr klein ist, wird tendenziell weniger essen können, um den gleichen BMI zu halten, als jemand, der deutlich größer ist. Weil der Größere mehr wiegt beim gleichen BMI und dadurch einen höheren Grundumsatz hat. Der Unterschied muss bzgl. des einzelnen Tages nicht extrem sein, aber auch Kleinvieh macht Mist. Das läppert sich, wenn der eine täglich 200 kcal mehr essen kann als der andere, weil er mehr wiegt und dadurch einen höheren Grundumsatz hat. Männer haben aufgrund der höheren Muskelmasse auch nochmal einen höheren Kalorienverbrauch.

*= Es gibt da übrigens auch den umgekehrten Modus, dass der Körper einen Energieüberschuss durch erhöhte Wärmeproduktion zum (kleinen) Teil "ausgleicht" und nicht komplett einlagert (aber überwiegend).

Persönlich fand ich ergänzend zum Thema das hier interessant:
http://www.schoen-kliniken.de/ptp/mediz ... art/03250/


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BeitragVerfasst: 11.01.18, 07:29 
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Du musst mir nicht das Abnehm-ABC erklären. Ich habe selbst schon mal erfolgreich 12 Kilo abgenommen - gesund und ausgewogen versteht sich - ich weiß also durchaus, dass man sich bei den gegessenen Kalorien schnell täuscht.

Für jemanden der von sich selbst sagt, Laie zu sein bist du ganz schön Beratungsresistent :wink:


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BeitragVerfasst: 11.01.18, 10:11 
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Registriert: 03.06.17, 15:19
Beiträge: 37
@Kittie
Schade, du bist immer noch die Antwort schuldig, wie der Körper es schafft, von 500 kcal zuzunehmen.
Das hattest du schließlich behauptet.

Zu erklären, wie das gehen soll, wäre auch konstruktiver als stattdessen persönlich zu werden.


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BeitragVerfasst: 11.01.18, 10:48 
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Registriert: 01.11.17, 21:14
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Nun, du hast ja auch nicht dargelegt warum das nicht geht.
Wer im Glashaus sitzt...


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